Menschen, die rennen und Menschen, die schleichen. Kreischend. Schweigend. Am Leben. Zeit, existend um sie abzusitzen. Hier. Irgendwo. Als kleiner Teil der Ewigkeit. Immer wieder. Immer wieder neu.
Panik. Das Gefühl, an sich selbst zu ersticken, ohne überhaupt mit dem Atmen aufgehört zu haben. Versprechen brechen. Aufhören, zu zu hören.
Blut, welches fließt. Über Arme und Beine. Über Hände. Über das eigene Gesicht, welches wie ausgekotzt in der Luft hängt. Zwischen nichts und zu viel. Zwischen Leben und bloßer Existenz. Der Versuch, sich selbst zusammen zu halten. Krampfhaft. Das eigene Leben retten. Immer wieder.
Perfektion, die unerreichbar scheint. Aufgeben, ohne überhaupt angefangen zu haben. Anfangen, ohne einen Gedanken an's Aufgeben zu verschwenden. Sicherheit schaffen, obwohl diese niemals existend war.
Vermissen. Vergessen. Menschen verlieren, die so viel mehr mit sich nehmen als nur sich selbst und die Gewissheit, dass etwas an dieser Stelle für immer zu Ende sein wird.
Zerfallen an der Sucht nach sich selbst. Versuchen, sich eine eigene Persönlichkeit zu erschaffen. Immer wieder. Immer wieder neu.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen