Der erste Schnitt geht nicht tief, er bringt mein Bein ein wenig zum Weinen, zum Tröpfeln. Der nächste Schnitt geht tiefer, immer tiefer, lässt ein wahnsinniges, hysterisches Lächeln auf meinen Lippen glitzern. Weitere Seelen verlassen meine Haut, rutschen weiter hinab in den Abgrund, bestehend aus schwarzem Nichts.
Ich richte mich langsam auf, schwanke leicht, als ich die verheulte, adrenalingeladene Fratze im Spiegel erblicke.
Es tut mir Leid, D. Ich liebe dich wirklich sehr, doch Blut liebe ich einfach mehr.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen